25th
“Online” ist (k)eine Entscheidung
Beim Lesen des Artikels auf Brainwash über die Verselbständigung einer Werbekampagne via Twitter heute morgen, ist mir klar geworden, dass die Kanal “Online” bzw. “Social Media Marketing” nichts ist, wogegen man sich bei einer Kampagnenplanung entscheiden kann.
Bei der Konzeption eine neuen Kampagne kann ich mich als Kunde zwar entscheiden, in welchen Kanälen sie laufen soll, aber sobald die Kampagne ihr Ziel erreicht - nämlich Aufmerksamkeit zu generieren - kommt “Online” (Social Web) sowieso dazu, weil die User einfach dieses unglaubliche Mitteilungsbedürfnis haben. Diese Art der Kommunikation geschieht, wenn die Kampagne positiv und begeistert aufgenommen wird, sowie wenn sie Empörung oder Lächerlichkeit hervorruft.
Da es das Ziel jeder Kampagne sein sollte, aufzufallen/ Aufmerksamkeit zu erregen ( positiv natürlich), sollte man sich bewusst sein, dass sie im Social Web auch online aufgegriffen wird, ohne dass man sie dort wirklich steuern kann.
Schlimmster Fall ist der auf Brainwash beschriebene: Negative Wahrnehmung, virale Verbreitung im Netz und keine Chance, die Kampagne wirklich zu stoppen.
Fazit: Sich bei einer Kampagne heute GEGEN der Kanal Online zu entscheiden, funktioniert nur im Hinblick auf die Streuung durch die Media-Agentur. Sobald eine Kampagne gut (oder schlecht) genug ist, wird sie von Usern ins Netz transferiert. Wenn das nicht passiert, sollte man sich über die ihre Wirkung Gedanken machen…